Informationen
über die römisch-katholische Kirche
- für alle, die mitreden wollen [Kontakt / Translation]
-
»Daneben gibt es weitere
kleinere Gruppen, die mit ihrer Kritik noch weiter gehen als
die Piusbrüder. Dazu zählen die "Sedisvakantisten",
die alle Päpste nach Pius XII. (1939-1958) für
Häretiker halten und daher den Stuhl Petri seit 1958 als
unbesetzt (vakant) ansehen. Ihr deutscher Vertreter, Pater
Rolf Hermann Lingen, bezeichnet sich selbst als
"römisch-katholischer Priester" und die derzeitige
katholische Kirche als "Konzilssekte".«
Aus: "Piusbrüder erhitzen die
Gemüter in Bayern", Welt Online (welt.de), 15.02.2009
"Wenn man nach einer Gesamtdiagnose für den Text [Vatikanum
2, Gaudium et Spes] sucht, könnte man sagen, daß er (in
Verbindung mit den Texten über Religionsfreiheit und
über die Weltreligionen) eine Revision des Syllabus Pius' IX.
[Text], eine Art Gegensyllabus
darstellt. [...] Begnügen wir uns hier mit der Feststellung,
daß der Text die Rolle eines Gegensyllabus spielt und
insofern den Versuch einer offiziellen Versöhnung der Kirche
mit der seit 1789 [Beginn der französischen Revolution]
gewordenen neuen Zeit darstellt" (Joseph
Ratzinger, Theologische Prinzipienlehre. Bausteine zur
Fundamentaltheologie, München 1982, 398f). Chronik
der KzM-Vernichtung
"Die
erste, die selbstverständlichste Liebesgabe des
Priesters an seine Umwelt ist der Dienst an der Wahrheit
und zwar der ganzen Wahrheit, die Entlarvung und
Widerlegung des Irrtums, gleich in welcher Form, in
welcher Verkleidung, in welcher Schminke er
einherschreiten mag. Der Verzicht hierauf wäre nicht
nur ein Verrat an Gott und Eurem heiligen Beruf, er
wäre auch eine Sünde an der wahren Wohlfahrt
Eures Volkes und Vaterlandes" (Papst
Pius XI., Enzyklika "Mit brennender Sorge", 1937),
s. die Revisionisten-Seite -
Zusammenstellung von KzM-Texten zum Thema Nationalsozialismus /
Revisionismus
"Das Grundgesetz der Bundesrepublik steht nicht im Neuen
Testament. Kein Pfarrer ist auf dieses Grundgesetz verpflichtet,
soweit es sich um den Auftrag seines Amtes handelt. Kein
staatlicher Eingriff in kirchliches Reden oder Handeln darf
erlaubt sein. Keine politische oder gesellschaftliche
Maxime gilt von vornherein und an sich schon in der Kirche"
(Heinrich Albertz (SPD), 1972).
"Alles, was die Bischöfe [d.h. die
V2-Funktionäre] mit Hilfe eines katholisch klingenden
Vokabulars lehren, ist eine Verdrehung und Verfälschung der
Wirklichkeit unter Prinzipien eines häretischen und
apostatischen 'neuen Glaubens', in dem kein Wort mehr seinen
ursprünglichen Bedeutungsgehalt mehr besitzt. Wer das nicht
erkennt, sollte sich nicht einbilden, Waffen zu besitzen, um
'alle feurigen Geschosse des Bösen auszulöschen' (Eph
6,16)."
"Denn aufgrund der Leugnung der Gottheit des
göttlichen Menschensohnes [...] werden alle Sakramente
[...] völlig gegenstandslos und somit
überflüssig, auch wenn äußere Handlungen
und Worthülsen beibehalten werden, um den religiösen
Anschein aufrecht zu halten. Darum war es auch nicht mehr
nötig, sich hier mit der Sakramentenfrage
auseinanderzusetzen, zumal wir uns es vorbehalten haben, in
einer besonderen Abhandlung die Ungültigkeit der Priester-
und Bischofsweihen in der Konzilskirche nachzuweisen, um einem
geschickt eingefädelten Spuk eine Ende zu machen"
(Dr. phil. Diether Wendland
[u.a. Autor für die Enzyklopädie "Der Christ in der
Welt"], Das "Credo" der Bischöfe der Deutschen
Bischofskonferenz. Erläuterungen - Hinweise - Warnungen zum
sogenannten "Katholischen
Erwachsenen-Katechismus", Losheim 1986, Ss. 68 u. 84).
Hinweis auf WebCite: für
Quellenangabe bei Zitieren von Webseiten zu einem bestimmten
Zeitpunkt, d.h. ohne Änderung oder Löschung des bei
Zitat aktuellen Inhaltes, z.B.
http://www.webcitation.org/5rvaZeyY9
oder
http://www.webcitation.org/5rvbmQ5mB
Video-Seite: http://www.youtube.com/user/sedisvakantist -
aktuell: Rezept zum Abnehmen
NEUES: (s. auch http://www.kreuz.net/reader.936.html) und (http://de.gloria.tv/?user=90)
10.12.2009 / 15.07.2010 Verfassungsbeschwerde
wegen Holocaustleugnung - Pressemitteilung zur
Illegalität von § 130 Abs. 3 StGB (Volksverhetzung)
wegen Verstoßes gegen das Bestimmtheitsgebot;
Aktualisierung: Antwort des BVerfG
09.05.2010 Hinweis auf WebCite: für Quellenangabe bei
Zitieren von Webseiten zu einem bestimmten Zeitpunkt, d.h. ohne
Änderung oder Löschung des bei Zitat aktuellen Inhaltes,
z.B.
http://www.webcitation.org/5pasaIZ6l
http://www.webcitation.org/5pasv0qcR
05.05.2010, aktualiert 09.05.2010 Strafverfahren
gegen "Staatsanwaltschaft Bonn" und "Polizeipräsidium
Recklinghausen" - Faxsendung
Ausschreibung: Neues Strafverfahren - Schadensersatz und
Schmerzensgeld
Mail an zahlreiche Anwälte
a****
Ausschreibung:
Neues Strafverfahren - Schadensersatz und Schmerzensgeld
Grüß Gott,
in u.g. Sache soll zunächst schnell für zwei Dinge
gesorgt werden:
a) Beendigung sämtlicher Gewalt- und
Willürmaßnahmen gegen mich;
b) Eintreibung von Schadensersatz und Schmerzensgeld in
sämtlichen gegen mich betriebenen Gewalt- und
Willürmaßnahmen.
Wer fest überzeugt ist, dabei meine Interessen erfolgreich
durchsetzen zu können, kann mir gerne ein Angebot zuschicken
mit entsprechenden Angaben zu Vorgehensweise und Kosten.
Gerne kann diese Mitteilung auch weiterverteilt werden.
****e
28.04.2010 Sexualkunde und Erzwingungshaft
- Pressemitteilung zur Erzwingungshaft gegen zwei Mütter in
Salzkotten (Raum Paderborn) wegen sog. "Unterrichtsboykott"
27.04.2010 foodwatch, Milch und Zucker
- Pressemitteilung zur Auszeichnung "Goldener Windbeutel 2010"
für "Monte Drink" von Zott
12.03.2010 Die Atkins-Diät -
Pressemitteilung: kohlenhydratarme Ernährung als Ideologie
10.03.2010 foodwatch und die Kitas -
Pressemitteilung zum foodwatch-Newsletter "Lebensmittelkonzerne
kochen in Kitas mit - wehren Sie sich mit foodwatch!"
10.02.2010 Klimawandel und Religion -
Pressemitteilung: Die "Klimakatastrophe" als Klimareligion
28.01.2010 Fax an a) SA Essen, (0201) 803-2920; b) "Polizei
Recklinghausen", 02361 / 55-1019
a****
Hiermit erstatte ich Strafanzeige mit Strafantrag gegen a)
unbekannt; b) "Kommaier, KHK, Polizeipräsidium
Recklinghausen"; Tatbestände: falsche Verdächtigung
resp. Verfolgung Unschuldiger.
Heute (28.01.2010) wurde hier ein Brief eingeworfen, Absender
"Polizeipräsidium Recklinghausen, Westerholter Weg 27, 45657
Recklinghausen", unterschrieben von "Kommaier, KHK", adressiert an
"Herrn Rolf Hermann Lingen". Zur Erinnerung: Sogar laut
"unanfechtbar endgültigem Urteil" der brd bin ich "Pater der
katholischen Kirche". Diese laikale Anpöbelei ist zutiefst
ehrverletzend; es wird dafür eine angemessene Entschuldigung
eingefordert!
Bei dem Brief handelt es sich um eine "Vorladung", bei der die
eigentliche Sache geheimgehalten wird. Es ist nur kryptisch von
einer "Ermittlungssache wegen Beleidigung u.a. 14.02.2007" die
Rede. Allerdings wurde am 14.02.2007 kein Text bei "Kirche zum
Mitreden" veröffentlicht. Und sicherlich kann sich nicht
jeder am 28.01.2010 noch genau daran erinnern, was er am
14.02.2007 im einzelnen wo und warum gesagt hat.
Zudem beträgt die Antragsfrist für "Beleidigung" m.W.
drei Monate - auch insofern kommt die Sache eh viel zu spät.
V.a. aber geht es ja um "Beleidigung". Und zu diesem Phantomdelikt
gibt es nun wahrlich schon einiges an Material. Exemplarisch
folgen als weitere Faxsendungen:
1. Pressemitteilung v. 30.12.2008
"Dummschwätzer beim Bundesverfassungsgericht"; darin
wird exemplarisch die rettungslose Widersprüchlichkeit der
"Beleidigungs-Justiz" dargelegt;
2. kreuz.net-Artikel v. 04.04.2008 "Halten
Sie die Klappe!"; darin wird exemplarisch die Negativ-Presse
aufgezeigt, die sich die deutsche "Beleidigungs-Justiz" mit ihren
Schauprozessen einhandelt.
"Beleidigungs-Prozesse" als Unterdrückung von Unschuldigen
stehen in der Tradition des Nationalsozialismus, s. den Schutzhaftbefehl gegen Pater Johann Maria
Lenz (zu Konzentrationslager verurteilt):
"Er gefährdet nach dem Ergebnis der staatspolizeilichen
Feststellungen durch sein Verhalten den Bestand und die Sicherheit
des Volkes und Staates, indem er dadurch, daß er
führende Männer der Bewegung gröblichst beleidigt,
zu der Befürchtung Anlaß gibt, er werde weiterhin sein
staatsfeindliches Verhalten fortsetzen und das Vertrauen der
Bevölkerung zur Regierung und Parteiführung zu
erschüttern versuchen. Gez.: Heydrich"
Dementsprechend verherrlichen "Beleidigungs-Verfahren" den
nationalsozialistischen Völkermord (cf. §130 StGB).
Somit ist dieses "Beleidigungs-Verfahren" also sofort einzustellen
und sind gegen die o.g. Schuldigen Strafmaßnahmen zwingend
und dringend erforderlich. Die weiteren genauen Informationen
hinsichtlich Antragsdatum (wegen Verjährung),
Antragsbegründung (wegen Verstoßes gegen das
Bestimmtheitsgebot) und Antragssteller (wegen weiteren Vorgehens
gegen die Schuldigen sowie öffentlichen Interesses an den
Namen der Schuldigen) müssen mir bis zum 01.02.2010
schriftlich vorliegen; bei Nichteinhalten der Frist ist
Strafvereitlung zu prüfen.
Der guten Ordnung halber wird daran erinnert, dass durch diese
seit Jahren hemmungslos betriebene "Beleidigungs"-Unrechtsprechung
u.a. eine gezielte Zerstörung der katholischen Kirche
betrieben wird. Dies geschieht nicht nur durch die
gesellschaftliche Zerstörung des unschuldig Verfolgten,
sondern u.a. auch durch den damit verbundenen Psychoterror
für die Gläubigen, denen ggf. der Seelsorger geraubt
wird. S. VStGB § 6 Völkermord:
"(1) Wer in der Absicht, eine nationale, rassische, religiöse
oder ethnische Gruppe als solche ganz oder teilweise zu
zerstören, (...) 2. einem Mitglied der Gruppe schwere
körperliche oder seelische Schäden, insbesondere der in
§ 226 des Strafgesetzbuches bezeichneten Art, zufügt, 3.
die Gruppe unter Lebensbedingungen stellt, die geeignet sind, ihre
körperliche Zerstörung ganz oder teilweise
herbeizuführen, (...) wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe
bestraft."
Ergo ist der Tatbestand des Völkermordes bereits ohne
Todesfall erfüllt. Erschwerend kommt aber hinzu, dass die brd
darauf hinarbeitet, dass dieser Beleidigungs-Psychoterror
Menschenleben kostet: Es ist sehr wahrscheinlich, dass zumindest
Mitbetroffene dieser illegalen "Beleidigungs-Justiz" an dieser
enormen psychischen Belastung zerbrechen.
****e
23.12.2009 Verfassungsbeschwerde wegen
Holocaustleugnung (3) - Erster Zwischenbericht: Zentralrat
der Juden contra Papst Pius XII. / Israelitische Kultusgemeinde
contra Walter Lüftl / Ausführungen von Ursula Haverbeck
und Klaus Krusche
23.09.2009 Klimawandel und Kosten für
den Klimaschutz - Pressemitteilung zum offenen Brief von
EIKE Europäisches Institut für Klima und Energie an
Bundeskanzlerin Angela Merkel
11.07.2009 Predigt 12.07.2009 -
Sechster Sonntag nach Pfingsten, sd; Röm 6,3-11; Mk 8,1-9:
Brigitte Zypries gegen Hass im Internet
07.07.2009 Gebetsinitiative Kirchentreu
- Pressemitteilung zum Spendenaufruf von Dr. Alfons Adam und Mag.
Gernot Steier, A - 3040 Neulengbach / "Diözese Linz"
Warum diese Seiten mit Informationen über die
röm.-kath. Kirche?
Bereits seit einigen Jahrzehnten macht sich bei vielen, die der
katholischen Kirche angehören bzw. ihr angehören
wollen, eine gewisse Unsicherheit darüber breit, was
überhaupt katholisch ist und was nicht. Genährt wird
diese Unsicherheit durch die Existenz unterschiedlicher
Positionen, deren Verfechter alle entweder offiziell als
Mitglieder, oft sogar als leitende Mitglieder der
röm.-kath. Kirche gelten, oder, falls sie vom Vatikan
offiziell aus der röm.-kath. Kirche ausgeschlossen wurden,
dennoch sich als Glieder der röm.-kath. Kirche betrachten
und / oder präsentieren. Hier nur einige relativ bekannte
Namen: Vom
Vatikan oft kritisiert, schließlich ausgeschlossen:
Marcel Lefebvre (Gründer
zweier Bruderschaften: zuerst der "Priesterbruderschaft St.
Pius X.", die durch maßlose Polemik gegen den Vatikan
bekannt wurde; indirekt - u.z. durch von ihm ohne Erlaubnis
des Vatikan durchgeführte Weihehandlungen - verursachte
er die Gründung der "Priesterbruderschaft St. Petrus",
die sich mit dem Vatikan versöhnt hat)).
Vom
Vatikan oft kritisiert, schließlich der Leitung seines
Bistums enthoben:
Jacques Gaillot (hat sich u.a. für sexuelle
Freizügigkeit ausgesprochen, z.B. für die
Verwendung von Kondomen und für Homosexualität).
Vom
jeweiligen Bistum oft kritisiert, schließlich nicht mehr
als kirchliche Theologen anerkannt:
Hans
Küng (leugnet so gut wie jeden Glaubenssatz der
katholischen Kirche, bekannt als Gegner des
Unfehlbarkeitsdogmas),
Eugen Drewermann (leugnet ebenfalls so gut wie jeden
Glaubenssatz der katholischen Kirche, bekannt als Gegner des
Klerikerstandes).
Weitere
mehr
oder weniger gemaßregelte Persönlichkeiten:
Leonardo Boff (Vertreter der
sog. "Befreiungstheologie, die marxistische Grundsätze
auf das Christentum zu übertragen versucht),
Uta Ranke-Heinemann (bekannt u.a. für das Buch
"Eunuchen für das Himmelreich", in dem sie ihre
wüsten Phantasien zum Thema Sexualität zum besten
gibt; wird in kirchlichen Kreisen meist überhaupt nicht
mehr ernst genommen, sondern nur noch als Krisensymptom
bedauert).
Verstorbene
Kirchengegner, die zu Lebzeiten von der Kirche oft kritisiert
wurden, um die heute aber oft ein kultischer Tanz abgehalten
wird:
Karl
Rahner (meinte u.a., jeder Mensch sei ein Christ,
entweder unbewußt (anonym) oder bewußt; in
dieser Denkschiene könnte man - je nach
persönlicher Ausrichtung - einen Christen gleichzeitig
als anonymen Muslim, Buddhisten, Animisten, Satanisten etc.
betrachten),
Hans Urs von Balthasar (war - zumindest nach außen
hin - felsenfest davon überzeugt, daß die
Hölle leer ist; er wird es nun besser wissen).
Die meisten, die sich gegen die röm.-kath. Kirche stellen,
bleiben völlig unbehelligt. Exemplarisch seien nur die
Herren Karl Lehmann, Oskar Saier und
Walter Kasper genannt, die hohe Posten innehaben, obwohl sie
u.a. ausdrücklich gegen die christliche Ehelehre
eingestellt sind.
Organisiertes Antikirchentum mit dem Segen (oder wenigstens der
Duldung) des Vatikan findet sich z.B. in:
Bund der Deutschen Katholischen
Jugend (BDKJ)
Zentralkomitee der deutschen
Katholiken (ZdK)
Interessengemeinschaft "Wir sind Kirche" /
"Kirchenvolksbegehren"
Bestes Beispiel für den antikirchlichen Charakter: Von
Vertretern aller drei Organisationen wird das "Priestertum der
Frau" gefordert. Diese Forderung verstößt gegen göttliches Recht (nur
Männer können das Weihesakrament gültig
empfangen) und ist deshalb im wahrsten Sinne des Wortes
"gottlos". Außerdem wird damit direkt das sakramentale
Leben der Kirche bekämpft, weil Frauen die dem Priester
vorbehaltenen Sakramente ja auch niemals gültig spenden
könnten.
Ferner liegt die Vermutung nahe, daß die theologischen
Lehrstühle ausschließlich von Leuten besetzt sind,
die vom katholischen Glauben nichts wissen oder nichts wissen
wollen; zu dieser Vermutung führt z.B. die berühmte
"Kölner Erklärung" aus dem Jahre 1989, die von 163
(einhundertdreiundsechzig) deutschsprachigen Theologen
unterschrieben wurde: Diese Theologen erklären
öffentlich ihren Widerstand gegen jede Form von kirchlicher
Disziplin. Der Vatikan ergriff keinerlei Maßnahmen gegen
dieses antikirchliche Schreiben. Warum auch? Hier ein Auszug aus
diesem Pamphlet: "Die Theologen, die im Dienst der Kirche
stehen, haben jedoch auch die Pflicht, öffentlich Kritik zu
üben, wenn das kirchliche Amt seine Macht falsch gebraucht,
so daß es in Widerspruch zu seinen Zielen gerät, die
Schritte zur Ökumene gefährdet und die Öffnung
des Konzils zurücknimmt." Der Ausdruck "das Konzil" ist
eine allgemein gebräuchliche Bezeichnung für das sog.
"Vatikanum II".
Außer Unsicherheit und Zurückhaltung trifft man auch
oft eine andere Verhaltensweise an: Personen, die nun wirklich
keinerlei Ahnung von der röm.-katholischen Kirche
geschweige denn von dem katholischen Glaubensgut haben,
maßen sich zu allen Fragen, insbesondere im moralischen
Bereich, Kompetenz oder gar Entscheidungsvollmacht an.
Während die Verunsicherten üblicherweise schweigen,
öffnen die Anmaßenden bei jeder Gelegenheit ihren
Mund, obwohl sie absolut nicht in der Lage sind, vernünftig
mitzureden.
Ist der Glaube eine Frage des Geschmacks, darf also jeder einen
"Lieblingsglauben" wie ein Lieblingsessen oder eine
Lieblingsfarbe haben? Kann oder soll sogar jeder nach seinem
eigenen Geschmack selig werden? Es müssen
grundsätzliche Überlegungen über den Glauben,
seine Eigenschaften und seine Inhalte angestellt werden, bevor
man sich seinen eigenen Glauben zusammenzimmert, der mit dem
röm.-kath. Glauben bestenfalls noch den Namen gemeinsam
hat. Diese Seiten sollen helfen, den röm.-kath. Glauben
kennenzulernen und ein vertretbares Urteil ermöglichen.
NUR WER INFORMIERT
IST, KANN IN DER KIRCHE MITREDEN.
Ein Themenkomplex prägt ganz besonders die
gegenwärtige Auseinandersetzung um theologische Fragen: Die
Bischofsversammlung, die (mit Unterbrechungen) in den Jahren
1962 - 1965 auf Einladung von Angelo Giuseppe Roncalli
("Johannes XXIII.") und Giovanni Battista Montini ("Paul VI.")
im Vatikan stattgefunden hat (sog. "II. Vatikanisches Konzil";
in katholischen Kreisen einfach "V2"
genannt). Aus den Streitigkeiten, wie die Texte dieser
Bischofsversammlung zu interpretieren sind, hält man sich
am einfachsten heraus, indem man nur die Texte, die bis zum Tode
Papst Pius XII. verfaßt worden sind, zur Begründung
theologischer Positionen verwendet. Dazu ist man schon allein
deswegen berechtigt, weil sich der Glaubensbestand nicht
ändert. Es können zwar neue Lehraussagen hinzukommen,
aber
1. ist die Offenbarung mit dem Tod des letzten Apostels
abgeschlossen,
2. gehört jeder, der meint, die Dogmen oder ihr Sinngehalt
könnten sich ändern, automatisch nicht mehr zur
Kirche,
3. ist dieses sog. "Vatikanum II" ein sog. "Pastoralkonzil", was
wohl bedeuten soll, daß es in keinem Zusammenhang zur
lehramtlichen Verkündigung steht. Jedenfalls liefert V2
ausdrücklich keine dogmatische Entscheidung.
Ferner muß man die Frage stellen dürfen, welchen
Nutzwert Texte haben können, über deren inhaltliche
Bedeutung allseits gestritten wird. Unbestreitbar haben die
Texte von V2 viele Fragen aufgeworfen, aber nichts für den
Fortschritt der Theologie geleistet. Es ist jedoch durchaus
aufschlußreich, die Texte von V2 und anderen
Nachfolgetexten, z.B. dem sog. "Katechismus der katholischen
Kirche" ("Weltkatechismus"), den Herr Joseph Ratzinger,
Vorsitzender der sog. "Glaubenskongregation" im Vatikan, unter
der Ägide von Karol Wojtyla ("Johannes Paul II.")
zusammengestellt hat, im Lichte der kirchlichen Lehre zu
untersuchen.
Was tun, wenn einem diese
Seiten nicht gefallen?
Gegenargumente bitte immer an den Autor! Wer die Verbreitung der
hier gegebenen Informationen unterbinden will, der kann
sinnvollerweise, da Einigkeit stark macht, eine entsprechende
Interessengemeinschaft "Gegen die Vertreter der
Sedisvakanz-Theorie" oder einfach "Kirchenhasser e.V."
gründen oder unterstützen. Die Angabe unserer URL bzw.
der Thematik dürfte genügen. Folgende Adressen bieten
sich als Anlaufstelle an:
Reinhard Lettmann
"Bischof von Münster"
c / o Generalvikariat
48135 Münster
Joachim Meisner
"Erzbischof von Köln"
c / o Generalvikariat
50606 Köln
Wolfgang Haas
"Erzbischof von Vaduz"
c / o Generalvikariat
Allen diesen
Personen liegen die genauen Angaben zur Person des Autors
vor!
1. Ausgabe von KzM: Samstag, 23.August 1997;
die Aktualisierung soll wöchentlich erfolgen.
Der Autor, geb. am 19.08.1967, ist seit dem 02.03.1996 römisch-katholischer Priester.
Wer mehr über den Autor
erfahren möchte: In der Datenbank der DENIC
stehen Name (ohne zweiten Vornamen und ohne Titel, in unserem
Falle also "Pater") und Adresse derer, die mit einer de-Domain
registriert sind. Solange wir also noch die Adresse
www.katholisch.de besaßen, enthielt die Datenbank unsere
Angaben zur Person.
Anmerkungen
oder
Fragen?
Um die Zahl unnötiger e-mails möglichst zu
reduzieren, sind alle dringend gebeten,
zunächst die o.g. Einführungstexte
aufmerksam zu lesen und ferner die auf der
Startseite und im Archiv aufgelisteten
Artikelüberschriften / Kurzinformationen zu
beachten; sollte dies nicht genügend
weiterhelfen, besteht noch die Möglichkeit der
e-mail
an den Autor (nur reiner ASCII-Text / keine
Anhänge; vor "kirchenlehre.com" bitte das
@ einfügen!; Achtung: Alle mails von web.de
werden vom Spamfilter geblockt!) oder Post; vorher bitte
unbedingt auch die Leserbriefe
vom 05.05.98 und Der
Letzte seiner Art beachten! Fragen, die
sich aus den Einführungstexten klären
lassen, werden nicht mehr beantwortet! S. ebenfalls
Suchen in KzM-Seiten und
die Literaturempfehlungen. Wie man es nicht machen sollte:
also was ich auf deiner
homepage gelesen habe, ist der grösste quatsch,
den man nur verzapfen kann. du musst sehr viel zeit
haben, um solches von dir zu geben. dass rom von
einem nichtpapst besetzt sein soll, ist ein
hirngespinst von dir. selbst wenn es nach dem tode
pius xii - wie du annimmst - keinen gültigen
papst mehr gibt, wer befindet sich dann in rom?
päpste und auch sonstige kleriker haben (als
menschen) immer auch ihre schlechten seiten gehabt,
so auch die letzten päpste (insbesonders pius
xii). doch dass jetzt in rom alles nur schauspiel
sein soll ... lächerlich. du hast kein
absolutes wissen, genau wie alle menschen. dass du
der letzte deiner art bist, nehme ich dir
gänzlich ab. aber römisch-katholisch bist
du nicht. bekehre dich also und nimm dich nicht so
absolut und hochmütig. ein priester - bist du
einer??? -gibt sich demütig.
non nobis domine, non nobis: sed nomini tuo da
gloriam.
mfg peter
Diese mail
(tatsächlich erhalten am 29.07.2002!) weist
u.a. die Kennzeichen auf:
- katastrophale Rechtschreibung (keine
Großschreibung);
- respektloser, beleidigender Stil (Duzen;
zahlreiche Rechtschreibfehler; Vorwurf der
"Hochmütigkeit");
- völlige Argumentationslosigkeit ("der
größte Quatsch"; "Hirngespinst");
- Agitation gegen Pius XII. (s. Der Friedenspapst im Zweiten
Weltkrieg);
- (bewusstes oder irrtümliches) Falscheinordnen
der Aussage von "Der Letzte
seiner Art";
- Bestreiten der Katholizität und Anzweifeln
der Weihe des Autors,
trotz der Bemerkung auf der Startseite: "Der Autor,
geb. am 19.08.1967, ist seit dem 02.03.1996
römisch-katholischer Priester."
Der aussichtslose Versuch der V2-Sektierer, die
Tatsache, dass sie im Unrecht sind, durch
Schimpfkanonaden und Falschdarstellungen zu
übertünchen, ist uns nicht unbekannt, wie
immer wieder und noch zuletzt einige Tage vor dieser
mail in den Leserbriefen
24.07.2002 dargelegt wurde. Wer also so einen
Unrat produzieren möchte, möge damit bitte
nicht unser Postfach beschmutzen und am besten noch
ganz von diesem Ansinnen Abstand nehmen. Vielen
Dank!
Leider beachtet die V2-Sekte nur sehr ungern unsere
Bitte; vielleicht möchte sie damit beweisen,
dass sie - entgegen unseren Ausführungen - doch
ganz von Liebe und Vernunft durchdrungen ist und
alle ihre Handlungen ganz von Liebe und Vernunft
bestimmt sind, etwa in dieser mail vom 28.09.2002,
deren Niveau (respektvoller Ton, argumentativer
Aufbau) zu bewerten wir unseren Lesern
überlassen:
Sie arroganter
Möchtegern-Pfaffe! Was bilden sie sich
eigentlich auf ihr verquertes und verrücktes
Weltbild ein? Gerade Sie haben es nötig von
Wahn zu sprechen. Ihre Ignoranz und ihr
fundamentalistisches Eifern, das dem Eifern der
Taliban ähnelt, ist einfach "zum Kotzen". So
nebenbei: Ihre "Wahrheiten" sind doch nur
Hirngespinnste eines "verirrten Geistes".
"Der Hassende hört weder auf Vernunft noch
Gewissen, Argumente zählen nicht." Mit
diesem Satz (heute, 27.08.2002), allerdings bezogen
auf Kritik an seinen Aussagen, nennt Andreas Laun den
Hauptgrund, warum es noch immer einige Gegner von
KzM gibt.
"Gegenüber der Intoleranz darf es keine
Toleranz geben" (Bundesinnenminister Otto Schily
(SPD), 09.09.2002; Kommentar
dazu).
Ein weiteres Beispiel für die
Argumentationsfähigkeit unserer Gegner (mail
vom 20.01.2003):
"Bitte geben Sie sich selbst eine Antwort auf Ihre
eigenen Äußerungen. - Ich glaube sowieso
nicht daran, daß Ihre Seiten einem Apostolat
entsprechen, sondern einem eigenen, evtl. sehr
'eigenwilligen' Geist. - Trotzdem bete ich für
Sie. - Sie haben mit der römisch-katholischen
und apostolischen Kirche absolut nichts zu tun und
sind ein Mensch, der sich innerhalb der
'römisch-katholischen Kirche' sonnt. - Gerne
erwarte ich Ihren u.U. öffentlichen Kommentar.
Der 'Sämann'"
"Es ist nicht selten, dass Personen, die
strafrechtlich verfolgt werden, ihrerseits
Strafanzeige erstatten" (Generalstaatsanwaltschaft
Düsseldorf, 23.05.2003).
Hinweis: Ca. 25% der Besucher kommen über
Suchmaschinen zu KzM (die Suchmaschinenzugriffe selbst durch die
jeweiligen "Spider" / "Bots" werden hier nicht gezählt);
unter diesen Suchmaschinen führt Google (G.) mit ca. 95% vor
Yahoo (Y.) und MSN (M.) mit ca. 1%.